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Kulturloge Berlin
![]() Am 26. April startet ein gemeinnütziges Projekt, das Menschen mit wenig Geld einen Abend im Theater oder Kino ermöglichen will. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Eigentlich ein furchtbar strapazierter, floskelhafter Satz. Wahr ist er trotzdem und nebenbei das knapp zusammengefasste Leitmotiv der Kulturloge Berlin. Das am 26. April startende gemeinnützige Projekt will Menschen mit wenig Geld ermöglichen, trotz Ebbe in der Haushaltskasse einen schönen Abend im Theater, Konzert, Kino oder bei einer Lesung verleben zu können. Die Karte dafür gibt es von Kulturveranstaltern, die sie vorher nicht verkaufen konnten, geschenkt. Im Februar hat Initiatorin Angela Meyenburg, die die Kulturloge Berlin auch koordiniert, schon mal einen Testlauf gewagt, und die ersten 100 Eintrittskarten an ALG2-, Grundsicherungsbezieher und Geringverdiener verschenkt. Die Komödie am Ku’damm und der Kammermusiksaal der Philharmonie haben die Tickets an sie abgegeben. Ganz vorsichtig seien die ersten Interessenten gewesen, die sie in einer Lebensmittelausgabestelle der „Berliner Tafel“ ansprach, sagt sie. Viele glaubten erstmal an einen Scherz. Dabei ist die Kulturloge eine ebenso einfache wie einleuchtende Idee, findet Lutz Sepke, der Geschäftsführer des Stadtteilverein Tiergarten. So ein Theaterticket oder eine Konzertkarte hole vereinsamte Leute aus der Wohnung, bringe sie unter Menschen, baue Schwellenängste ab, stärke das Selbstvertrauen, biete Denkanreize und schaffe Kommunikation ... http://www.kulturloge-berlin.de Diesen Artikel als PDF Datei herunterladen Quelle: Tagesspiegel vom 07.04.2010 Magistrale Kulturnacht
![]() Der Stadtteilverein veranstaltet und unterstützt regelmäßig Kulturevents in Tiergarten. Eine besondere Rolle spielt die „Magistrale – Kulturnacht in der Potsdamer Straße“. Seit 2002 präsentieren die Kultur- und Medienschaffenden im Umfeld der Potsdamer Straße jährlich für einen Tag und die dazugehörige Nacht ihre bildenden und darstellenden Künste. Die temporären Ausstellungsorte sind leere Läden, Galerien, Cafés oder auch der Straßenraum. Dieses Format hat der Verein gemeinsam mit Dr. Hartmann entwickelt und bis 2004 in eigener Trägerschaft organisatorisch begleitet. In den Jahren 2005 bis 2007 hat die IG-Potsdamer Straße die Trägerschaft übernommen. Seit 2008 ist mit dem itxnetz-Berlin ein dritter starker Partner hinzugestoßen www.itxnetz-berlin.de/magistrale-kulturnacht Stummfilmkonzerte ![]() Ein großer Erfolg sind seit dem Sommer 2006 auch die Stummfilmkonzerte Carsten-Stephan v. Bothmers im „Beachgarden“, dem Freigelände unseres Jugendclubs in der Pohlstraße 11. Seitdem realisieren wir mit Stephan v. Bothmer jeden Sommer eine abendliche Veranstaltungsreihe, in der Klassiker der Stummfilmgeschichte virtuos und life von Stephan von Bothmer musikalisch in Szene gesetzt werden. http://www.stummfilmkonzerte.de ![]() U-Bahn-Bögen Der östliche Bereich des Quartiers im Umfeld des Gleisdreiecks zeichnet sich durch einen städtebaulichen Auflösungsprozess aus. Die ungenutzten und verfallenen 13 U-Bahn-Viadukte parallel zur Pohlstraße/Kurfürstenstraße wurden 1999 mit öffentlichen Geldern und Eigenmitteln des Vereins zu Künstlerwerkstätten und einem Jugend-Zentrum ausgebaut. Ziel ist es, punktuell aufwertende Nutzungen zu etablieren, die einer Rückkehr bürgerlicher, sozial kontrollierter Verhaltensweisen den Weg ebnen. Die 13 Bögen sind heute vollständig besetzt. Es überwiegen kunsthandwerkliche Ateliers und Werkstätten. Ausführliche Informationen über die U-Bahnbögen erhalten Sie auf der offiziellen Website des Projekts: http://www.pohl11-berlin.eu Das Projekt "Potsdamer Straße kompakt" So sieht sich das Projekt selbst: "Viele neue Hotels und Pensionen und die renommierte ansässigen Häuser locken immer mehr Touristen und Geschäftsleute in das Gebiet rund um die Potsdamer Straße. Mit seinen Restaurants, Cafés, Bars, den kleinen ungewöhnlichen Geschäften, den Grünanlagen und Orten der Geschichte und Architektur - insgesamt mit seinem innerstädtischen, lebendigen Flair ist die Potsdamer Straße ein echter Geheimtipp für alle Berlinbesucher. Das Projekt 'Potsdamer Straße kompakt' hat zum Ziel, die Tourismuspotentiale des Gebietes rund um die Potsdamer Straße nutzbar und den Tourismusstandort bekannter zu machen." Weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten des Projekts: http://www.potsdamer-strasse-kompakt.de |
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